Sonntag, 31. Mai 2015

Wieder ein Stück - am Rodder Maar

Heute gab es einen kleinen Familienausflug zum Rodder Maar oberhalb von Niederdürenbach im Brohltal - da wo die Eingeborenen hingehen, wenn es am Laacher See mal wieder zu voll ist. Neben unzähligen blauen Libellen machte ich dort eine wichtige Entdeckung: Seit meiner ersten Rückkehr aus der Klinik im Jahr 2012 waren wir nicht mehr gemeinsam dort oben.

Ich würde sagen, ich habe wieder ein Stück von meinem neuen Leben zurück erobert. Fühlt sich gut an!




Sonntag, 24. Mai 2015

Schöner Schrott im Brohltal

Heute habe ich einen Tag fotografisch die Brohltalbahn bejagt. Wie so oft lagen die für mich interessanten Motive in den Schrotthaufen verborgen. Vielleicht gefallen sie euch ja auch. Ein schönes Restverlängertesfeiertagswochenende euch allen.









Dienstag, 19. Mai 2015

Mein erstes Mal

Martin Ingenhoven
Anreise: 02.11.2011

Das waren die beiden Fixpunkte, die ich im Herbst 2011 noch hatte. Der Rest war konturlos, höchstens schemenhaft.
Über die nächsten Monate ist es mir mit Hilfe vieler lieber Menschen zum Glück gelungen, den Nebel wieder deutlich zu lichten.

"Licht" soll in gewissem Sinne auch Thema dieses Artikels sein - ich möchte einfach mal den Alltag in einer psychosomatischen Klinik ein wenig beleuchten. Vielleicht gelingt es mir ja, das Halbdunkel, in dem Irrenhaus, Klapsmühle und Ballerburg liegen, ein wenig zu erleuchten. (Ich verspreche, dass das hier das letzte unterbelichtete Wortspiel war. Der Rest ist hoffentlich erhellender. (Ups ...))

Eins gleich vorneweg. Geschlossene Psychiatrie, und Psychosomatische Klinik sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Aber komplett. Ein Unterschied, der mir damals nicht klar war. Deshalb hatte ich - tiefschwarzer Humor als Schutzfunktion hatte offensichtlich noch funktioniert - vor meiner Anreise nach Bad Säckingen die Vorstellung von Zwangsjacken, durchgeknallten Napoleons und zugedröhnten Valiumleichen. Schließlich war ich bis dahin in meinem Leben noch nie mit einer derartigen Einrichtung konfrontiert worden, geschweige denn, dass da mal wertungsfrei drüber gesprochen wurde. (Leserinnen und Leser aus Düsseldorf werden sicherlich auch noch den ein oder anderen saudoofen oder hilflosen Witz über Grafenberg kennen ...)


Das Bild habe ich am Ende meines ersten Klinikaufenthaltes im Rahmen der Kunsttherapie gemalt. Relativ schnell habe ich aber lernen dürfen, dass alles, wirklich alles in einer psychosomatischen Klinik eine therapeutische Funktion hat.

Direkt nach der Anreise tat sich eine Parallelwelt auf, in der mir Anfangs jede körperliche Belastung abgenommen wurde. Damit habe ich einige Wochen kämpfen müssen. Immer noch war ich getrieben, schlief nur mit schlechtem Gewissen nachmittags, irgendwas musste ich doch tun können. Ich wehrte mich dagegen, dass man mein Bad putzte und das Bett frisch bezog. Das wäre doch eigentlich meine Aufgabe. Keine Ahnung, wie lange es gedauert hat, bis mein Widerstand zuzammengebrochen ist. Bis ich endlich eingesehen hatte, dass ich mich in einem Zustand befand, in dem ich zwanzig Stunden am Tag schlafen musste, um überhaupt irgedwie zu überleben.
Es ist so unglaublich schwer, zur Ruhe zu kommen - und dann kriegst du noch nicht mal nen winzigen Anreiz geboten, die Ruhe durch Geschäftigkeit zu vermeiden ...

Dankbar war ich irgendwann um feste Essenszeiten. Sie waren das Erste, das meinen Tagen wieder Struktur gab - auch wenn ich zwischen den Mahlzeiten wieder schlief wie ein gestresster Stein. Anders als in den Beinbruchgallensteinkrankenhäusern gibt es übrigens Speisesäle. Nicht zurückziehen, nicht einigeln. Unter Menschen gehen, auch wenn es schwer fällt. Immerhin weiß jeder da unten beim Essen, wie es mir geht. Verstecken ist nicht notwendig.

Überhaupt waren manche Stunden, manchmal auch nur Minuten, mit Mitpatienten wichtiger, als die ärztlich angesetzten Therapien.
Natürlich hat jeder sein eigenes Päckchen zu tragen, aber was die Menschen drinnen von denen draußen unterscheidet, ist die Tatsache, dass drinnen jeder um diese Päckchen weiß. Es gibt also keinen Grund, sich schämen und verstecken zu müssen. Es war für mich eine unglaublich heilsame Erfahrung, spüren zu können, das ich nicht der einzige Verrückte auf der Welt bin. Außerdem habe ich unter all den Verrückten sehr viele umsichtige, untelligente, liebenswerte, sensible, gefühlvolle und achtsame Menschen kennen gelernt. Dieser achtsame Umgang miteinander ist durch nichts zu ersetzen und fehlt mir hier draußen ziemlich oft.
Im Irrenhaus achten wirklich alle aufeinander, ohne sich zu nahe zu treten oder einander zu bewerten und zu verurteilen. Reichlich paradiesische Zustände in so einer Klapsmühle also ...


Sonntag, 10. Mai 2015

Gefühlschaos - Nachtrag zu "Mir egal!"

Ich habe hier versucht, vom Zustand der totalen Gefühllosigkeit zu berichten.
Da kommt sicherlich die Frage auf: Und wie war das vorher? Warst du aus Eis?

Natürlich war ich kein Eisklotz. Schließlich habe ich in der Zeit vorher die tollste Frau der Welt geheiratet und das großartigste Kind der Welt gezeugt. Da sollten schon Gefühle dabei gewesen sein, oder?


Nee, jetzt mal Scherz beiseite. Wann mir die Gefühle 2011 Abhanden gekommen sind, kann ich nicht mehr sagen, aber es war vorher eben deutlich anders. Ich habe im Nachhinein das Gefühl, vorher nie Richtig mit meiner Gefühlswelt im Dialog gestanden zu haben. Die waren zwar da, aber immer irgendwie - störend, lästig, nicht wichtig, nur in Maßen zu genießen … Insofern werde ich meine Gefühle 2011 nicht verloren haben. Nur hat es den Eingang in die Welt gründlichst verschüttet.

Ich habe von der Farbpalette der Gefühle geschrieben. Vielleicht könnte man den Zustand vor dem Krankheitsausbruch mit einem Gemälde oder Foto vergleichen, über dem ein Grauschleier liegt. Das Bild mit seinen Strukturen ist zwar erkennbar, aber es fehlt jede Strahlkraft. Es ist, egal wie gut es komponiert ist, einfach nicht schön.

Ich hatte meine Gefühle immer irgendwie unter dem Schleier des Verstandes.
Es ist nicht gut, wenn jetzt hier wütend werde. Dann denkt man schlecht von mir.
Sei nicht so albern, das gehört sich nicht.
Mäßige dich ein wenig. Denk mal an die anderen, die es nicht so gut haben. (Wie gut, oder nicht gut, ist in dem Falle egal. Wichtig ist ja nur, dass es mir wohl besser geht und ich deshalb gefälligst auch dankbar und bescheiden sein soll.)

Im Nachhinein fühlt es sich an, als wäre immer alles durch den Verstand gedämpft gewesen. Das hat mich ja lange Zeit auch nicht gestört. War ja normal. Ich kannte es nicht anders.
Um mal ein musikalisches Bild zu verwenden: Wenn du Trompete dein Leben lang nur mit Dämpfer spielst, hast du ja keine Ahnung davon, wie geil eine ungestopfte Kanne klingen kann. (Abgesehen davon braucht man in diesem konkreten Fall sogar weniger Kraft, um aus der Tröte einen Ton raus zu holen, wenn kein Dämpfer drauf ist ;))
Ich kenne Menschen, die ihren Dämpfer schon ihr ganzes Leben auf dem Instrument haben und damit gut zurecht kommen. Warum den Dämpfer denn runter nehmen, wenn ich doch schon so viele Jahre damit klarkomme. Wer weiß, wie sich das nachher anhört.


Aber!


Noch viel schlimmer als der Grauschleier war in meinem Fall das Unterdrücken sämtlicher negativer Gefühle mir selbst gegenüber. Ich habe mich einfach immer weiter selbst ausgebeutet, selbst als ich mich schon schwach, kaputt und am Boden gefühlt hab. Verstandesmäßig musste es ja aus meiner Sicht immer weiter gehen. Haus, Familie, Job. Immer weiter. Egal, wie es mir dabei geht. Ich konnte die Gefühlswelt ja komplett Steuern. Dachte ich zumindest ...

Mir egal!

Ich war leer.
Komplett, vollständig, total.
So leer, dass es mir gerade schwer fällt, über diesen Zustand zu schreiben.


Herbst 2011.

Von Unruhe zerfressen, mich selbst verloren und gefühllos. Lasse alles mit mir geschehen.
Ohne Selbstachtung, ohne Selbstliebe.
Unfähig, irgendetwas zu empfinden.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Geschenkt!
Die stirbt als allererstes!


Du bist in dieser Klinik. Hast keinen Rhythmus mehr, schläfst am helllichten Tag sechs Stunden am Stück, obwohl du abends schon mit Mirtazapin auf die Glocke gekriegt hast.
Schlaf zieht sich einfach überall durch. Kein erholsamer Schlaf. Sinnloser Schlaf. Schlaf mit der Hoffnung, dass es irgendwann vorbei ist.

Erste Struktur wird wieder möglich durch feste Essenszeiten.
Wozu eigentlich?
Bringt doch sowieso nichts.

Du schläfst den ganzen Tag, dabei scheint doch die Sonne und du musst nicht arbeiten.
Geh doch wenigstens spazieren.
Wozu eigentlich?
Ich wohne im zweiten Stock, Zimmer 307. Ich bin nicht fähig, zwei Etagen Treppen ohne Pause zu steigen. Ich sitze vor der Tür zum ersten Stock.
Nach Luft ringend.
Ich heule nicht. Das geht schon lange nicht mehr. Ich sitze einfach und warte, dass es vorbei geht.

Dann lies doch wenigstens was, wenn du so erschöpft bist.
Wenn ich mehr als meinen Vornamen an einem Stück lesen könnte, würde ich das längst tun. Ich kann mich nicht konzentrieren. Und warum sollte ich lesen? Bringt doch sowieso nichts.

Ich lasse mich gehen. Nehme kiloweise zu, meine Kleidung beginnt mir egal zu werden. Selbstachtungsreste hindern mich daran, im Schlafanzug in den Speisesaal zu gehen.
Aber viel fehlt nicht.
Mir egal!

Und irgendwann sitzt da diese Mitpatientin in der Raucherecke, die meinen Hals innerhalb kürzester Zeit anschwellen lässt. Die geht mir sowas von auf den S..k!

Es vergeht Zeit.
Viel Zeit!
Bis mir die Therapeuten klarmachen, dass das ein Gefühl in meinem Hals war!
Hass!
Blanker Hass!
Kein schönes, kein erwünschtes Gefühl. Aber ein Gefühl.
Nach Wochen der Apathie.
Mittlerweile, nach fast vier Jahren bin ich dieser Frau zutiefst dankbar.
Dankbar dafür, dass ich sie im Januar 2012 hassen durfte.


Heute, im Mai 2015, sitze ich hier und bin wieder dankbar.
Dankbar, dass ich durch meine Krankheit fühlen lernen durfte.
Zuerst nur ganz zaghaft nachschauen, welche Farben es so auf dieser unglaublich bunten Gefühlspalette gibt.
Funktionieren hat ja keine Farben.
Deshalb ist mir diese Palette zu beginn unheimlich und fremd. Da sind Farben vom tiefsten schwarz bis zum knalligsten Pink.
Dann testen, wie sich die einzelnen Farben anfühlen, damit herumexperimentieren.
Und schließlich, für mich ein unglaublich schwerer Schritt (der bis jetzt noch nicht ganz abgeschlossen ist), alle Gefühle Zulassen. Keins davon ist schlecht, verachtenswert, verabscheuenwürdig.
Wut und Zorn sind genauso erlaubt, wie unbändige Albernheit. Ich muss meine Emotionen und Gefühle nicht kontrollieren, nur weil mir irgendjemand einredet, ich müsste das so tun.
Was für ein Blödsinn. Raus damit! Und dann durch alle Konsequenzen hindurchleben, die das mit sich bringt.
Und wisst ihr was? Das macht einen Heidenspaß.
Und ja, wenn es dazu nötig war, einmal durch die Hölle und zurück zu wanken - das war es wert!

Donnerstag, 7. Mai 2015

Kontrollverlust


Es ist Herbst 2011. 6:23 
Wetter? Egal, weiß ich nicht? 
Tag? Was weiß denn ich. 
Ich muss arbeiten. Das weiß ich! 
Ich stehe jeden Morgen um 6:23 auf. 

Im Radio haben sie mal gesagt, das sei die durchschnittliche Aufstehzeit der Deutschen. Irgendwo muss ich ja bitte mal Durchschnitt sein dürfen.

Ich bin müde. Nein, nicht müde. Ich bin zum Umfallen erschöpft. Vermutlich habe ich Ringe um die Augen und bin kreidebleich. Mir doch egal. Es ist 6:23. Arbeit! Du hast dir das Beförderungsverfahren ans Knie getackert. Jetzt mach auch. Das sind 500 Euro. Im Monat!

Heike kommt in die Küche. Sie schaut besorgt.
„Was machst du denn hier?“
„Ich muss arbeiten!“
„So? In dem Zustand?“
„Ich muss arbeiten!“
„Gar nichts musst du. Du musst zum Arzt!“

Sie greift zum Telefon.
Meldet mich krank.
Für sehr lange Zeit.
Mir egal.
Was passiert gerade?
Mir egal.
Was soll ich tun?
Mir egal.
Macht einfach alle.
Ich muss weitermachen.
Bis zum Umfallen - im Herbst 2011 um 6:23


An viel mehr kann ich mich von diesem Tag nicht erinnern. Wir sind zu meiner Hausärztin gefahren, die mich vier Wochen aus dem Verkehr gezogen hat. Ob damals schon das D-Wort fiel, weiß ich nicht. Vermutlich war ich mir noch immer sicher, dass es mir wieder besser gehen würde, wenn ich mich mal vier Wochen richtig ausschlafen könnte.

Was war vorher passiert? In diesem Augenblick war mir nicht klar, was zu diesem Zusammenbruch geführt haben könnte. Ein Innehalten, Reflektieren und Nachdenken war mir nicht möglich. Lediglich Funktionieren hat funktioniert. Funktionieren gibt ein sicheres Korsett. Funktionieren ist toll.

In der Rückschau weiß ich nur, dass mein Körper mir schon vorher deutliche Signale gegeben hat, dass es zu viel war. Das war die Phase, in der ich mich über jede Erkältung und jeden Magen-Darm-Infekt gefreut habe. Gaben sie mir doch eine Entschuldigung vor mir selbst, für kurze Zeit nicht funktionieren zu müssen und trotzdem die Kontrolle zu behalten – zumindest bis zu jenem Tag im Herbst 2011 um 6:23 - als ich die Kontrolle über mein Leben verlor und bis heute darum kämpfe, sie wieder zurück zu gewinnen.

Vorschau wegen Arschtritt

Twitter ist ja dieses komische Dingsi, das mich zu gleichen Teilen fasziniert und bekloppt macht. Zu den faszinierenden Angelegenheiten gehören Unterhaltungen wie diese hier:

Rainer hat es geschafft, mir mit seinem Kommentar zur richtigen Zeit den richtigen Tritt in den Hintern zu verpassen. Danke!

Ich habe das Gefühl, gerade in die Endphase eines Lebensabschnittes einzutreten, der mich geprägt hat, wie kein anderer vorher.
Seit einigen Tagen habe ich das Gefühl, dass ich gerade wieder ein wenig klarer gucken kann und mir deshalb ein paar Gedanken über den Verlauf der letzten vier bis fünf Jahre machen würde, während ich mal nicht bis zum Hals im Dreck stecke. Trotzdem drücke ich mich noch ein wenig davor.

Ich bin mir allerdings sicher, dass es mir hilft, noch einmal zurück zu schauen, auf den Ausbruch der Depression, unser Kennenlernen und unser gemeinsames Zusammenleben. Vielleicht können diese Gedanken auch einen winzigen Teil dazu beitragen, nichtbetroffenen Menschen einen kleinen Einblick in die Tücken einer verrückten Seele zu geben.

Ich freue mich über eure Kommentare, wenn ich demnächst ganz an den Anfang zurückschaue und mir Gedanken über Kontrollverluste mache.

Dienstag, 5. Mai 2015

To a nerd!

Juna warf ja letztens diesen Tweet in die Runde
Erwartungsgemäß erhielt sie darauf ein buntes Spektrum faszinierender Reaktionen, unter anderem einen offenen Brief von Rainer.
Obwohl das Thema Lehrer und Schule bei mir gerade nicht wirklich gut besetzt ist, hat Rainers Post mich motiviert, mal ein paar Gedanken aufzuschreiben, die ich meinem langjährigen Klassenlehrer nie persönlich sagen konnte:



Lieber Herr Minnema,
ich weiß, dass Sie diesen Brief nicht mehr lesen können. Da sie aber zeitlebens ein tiefgläubiger Mensch waren, gehe ich davon aus, dass sie davon ausgehen, dass ich ihnen diese Zeilen irgend eines hoffentlich noch sehr fernen Tages einmal persönlich sagen kann. Wer weiß.

Sie waren unser Klassenlehrer von der 5 bis zur 10 am Görres-Gymnasium in Düsseldorf. Keine Ahnung, wie Sie das hingebogen haben, üblich ist ja etwas anderes.

Seit dem Tag meiner Einschulung am Görres waren sie dieser komische Nerd, der Anfang dreißig im Lodenmantel rumlief, Fagott spielte und lange vor allen anderen an Computern rumschraubte. Dazu waren sie ein begeisterter Wanderer. Alles in allem waren sie das, was man früher Faktotum oder Original nennt - das, was man mal Nerd genannt hat, bevor das Hip wurde.

Ach ja, Modelleisenbahnfreund waren sie auch noch. Coole Sache.

Ich weiß nicht, ob sie der beste Mathelehrer waren, den ich kriegen konnte. Mit Sicherheit nicht. Dazu waren sie zu nachsichtig und lieb mit unserer Scheißklasse. Denn ja, auf dem Mobbingauge waren sie blind. Oder vermutlich unerfahren. Aber als Außenseiter hat mir immer irgendwie imponiert, wie konsequent Sie ihr eigenes Ding gedreht haben.

Vor allem haben sie es hinbekommen, jede, wirklich jede Exkursion für uns genehmigt zu bekommen. Dazu haben sie sich den Stress angetan, jedes Jahr mit uns auf Klassenfahrt zu fahren. Welcher Direktor macht so etwas heute noch mit? Unterricht findet doch nur im Klassenraum statt ...

Vermutlich haben sie mich mit ihrem Verständnis von Unterricht ein für allemal für die Paukschule verdorben ... ;) Typen wie sie hätten es im heutigen Schulsystem sicherlich noch viel schwerer als damals. Deshalb bin ich froh, dass ich sie kennen lernen durfte.

Beste Grüße in welches Paradies auch immer
Martin Ingenhoven

Montag, 4. Mai 2015

A long time ago in a man cave far far away

Unserem kleinen Provinzblog aus dem Outer Rim ist es gelungen, Licht in den Entstehungsprozess einer zentralen Szene aus Episode I "The phantom menace" zu bringen.


Die Ereignisse, die zum Tode Darth Mauls führten wurden offenbar in einem leicht angestaubten, kleinen dänischen Filmstudio realisiert:


Der große George Lucas selbst ist seit diesem Dreh dänischer Staatsbürger und hat, wie unser geheimes Fotomaterial nahelegt, die charakteristische Form aller dänischen Untertanen angenommen:


In diesem Sinne möge die Macht mit euch allen sein, egal ob Kindskopf oder nicht.